#1: Der Zweck meines Blogs

 

Vorliegender Blog bietet Ihnen Einblicke in einige meiner wichtigsten Ideen, welche wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig anwendungsorientiert sind. Im besten Falle werden dadurch wissenschaftsbasierte Innovationen gefördert, welche für Individuen und Organisationen entsprechenden Alltagsnutzen mit sich bringen.

 

Anfangs 2018 haben die deutsche Psychologin Teresa Tillmann und ich den Wissenschaftsblog www.sensitivitaet.info aufgebaut. Der Zweck dieses Wissenschaftsblogs ist es, den aktuellen Forschungsstand öffentlich zugänglich zu machen. Obschon dieser Blog sehr wissenschaftlich und somit entsprechend nüchtern verfasst ist, zählt er derzeit über 500 Lesende pro Monat. Zudem haben wir aktuell bereits die Zusage von drei deutschsprachigen Sensitivitätsforschenden, dass sie in nächster Zeit entsprechende Gastbeiträge einbringen werden. Warum starte ich dann nun einen zweiten Blog?

 

MEINE DOKTORARBEIT

 

Während meiner Doktorarbeit rund um (Neuro-)Sensitivität im Unternehmenskontext entwickelte ich viele Ideen, welche ich nicht in meine Doktorarbeit einbringen kann. Einerseits, weil diese Ideen ausserhalb meines Forschungsschwerpunkts und somit ausserhalb der Management-Forschung liegen. Anderseits, weil gewisse Ideen zwar wissenschaftlich fundiert sind, jedoch zu weit weg vom aktuellsten Forschungsstand liegen. Beispielsweise enden gewisse Gedankengänge schlussendlich bei Energiefeldern oder beim Erleuchtungszustand. Und wie wir ja wissen – werte Leserin, werter Leser –, haben solche Themen im derzeitigen Wissenschaftssystem (noch) keinen Platz. Daher bin ich zunehmend zum Schluss gekommen, dass ich einen neuen Kommunikationskanal in Form vorliegenden Blogs benötige.

 

Seit Sommer 2015 erforsche ich nun (Neuro-)Sensitivität im Unternehmenskontext; zuerst durch meine preisgekrönte Masterarbeit, bei der ich von Prof. Dr. Julia de Groote betreut wurde, und seit Sommer 2016 durch meine Doktorarbeit, bei der ich von Prof. Dr. Andreas Hack und Prof. Dr. Julia de Groote betreut werde. Für diese äusserst wertvolle Betreuung und die sowohl zeitlichen als auch finanziellen Ressourcen, welche ich für die Erforschung meines Herzensthemas vom Institut für Organisation und Personal der Universität Bern erhalte, bin ich enorm dankbar. Daher möchte ich nun mit der Veröffentlichung einiger meiner wichtigsten Ideen der Schweizer Gesellschaft, welche ja indirekt in meine Forschung investiert(e), und den anderen deutschsprachigen Gesellschaften etwas zurückgegeben.

 

BRÜCKENBAUER ZWISCHEN FORSCHUNG UND PRAXIS

 

Die aktuelle, psychologische Sensitivitätstheorie ist noch relativ diffus. Daher ist es eine entsprechende Herausforderung, das Thema möglichst prägnant und klar in die Management-Forschung und in die Unternehmenspraxis einzubringen. Da die Management-Forschung seit jeher interdisziplinär und anwendungsorientiert ist, ist sie auch prädestiniert, um als Brücke zwischen Forschung und Praxis zu fungieren. Daher ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass ich als weltweit erster Management-Doktorand, welcher zu (Neuro-)Sensitivität forscht, entsprechende anwendungsorientierte Ideen entwickelt habe. Zudem wurde mir durch den Wissenschaftsblog www.sensitivitaet.info bewusst, wie gross das Bedürfnis nach wissenschaftlich fundierten Inhalten ist.

 

Im Gegensatz dazu wächst meines Erachtens die Kluft zwischen der Sensitivitätsforschung und -praxis zunehmend. Dies wurde sogar im neusten wissenschaftlichen Literaturüberblick rund um Sensitivität von GREVEN ET AL. (2019: 288) explizit angesprochen: «Die Grundlagenforschung und Angewandte Forschung zu Sensitivität hinken derzeit hinterher, was ein Ungleichgewicht zwischen dem Informationsbedürfnis der Gesellschaft und dem bisher gesammelten, wissenschaftlichen Wissen kreiert. Dies führt schnell einmal zu Fehlinterpretationen, was Sensitivität ist, und birgt zudem das Risiko für Fehlinformationen und sogar potenziellen Schaden der Öffentlichkeit, wobei schliesslich die gesellschaftliche Verantwortung der Wissenschaft verleugnet wird.» Gleichzeitig betonen dieselben AutorInnen, dass «Sensitivität substantielle Popularität in der Öffentlichkeit und den Medien erhalten hat, wobei Programme entwickelt und Fachleute trainiert werden, um hochsensitive Mitarbeitende, Führungskräfte, Eltern und Kinder zu coachen und zu unterstützen» (GREVEN ET AL., 2019: 288).

 

In den letzten Jahren habe ich mir zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher und Vorträge rund um Hochsensibilität zu Gemüte geführt. Interessanterweise wird oftmals lediglich kurz auf Dr. Elaine Aron, eine der BegründerInnen der Sensitivitätsforschung, verwiesen. Von einer wissenschaftlichen Fundierung kann meist nicht die Rede sein. So vermisst man beispielsweise häufig eine klare Definition, was Sensitivität für die Autorin oder den Referierenden überhaupt bedeutet. Das andere Extrem zu dieser ungenügenden, wissenschaftlichen Fundierung stellt meines Erachtens der Standpunkt dar, dass nur das existiert, was bewiesen ist, oder, dass sogar nur über das wissenschaftlich Erwiesene (öffentlich) gesprochen werden darf. Mit einer solchen Haltung würden praktisch alle Innovationen verunmöglicht. Wissenschaftliches Wissen führt isoliert betrachtet nämlich praktisch nie zu Innovationen; erst dessen neuartige und wertschöpfende Anwendung führt zu sogenannt wissenschaftsbasierten Innovationen. Und das ist nicht die Aufgabe der Forschenden, sondern die der PraktikerInnen. Aus diesem Grunde bin ich ein Befürworter eines pragmatischen Mittelweges zwischen Wissenschaftlichkeit und Anwendbarkeit. In diesem Kontext sei auf eines meiner Lieblingszitate verwiesen, das mir Simon Joncourt, einer meiner besten Freunde, vor einigen Jahren mit auf den Weg gegeben hat: «Wenn etwas funktioniert, ist es wahr genug.»

 

Prof. Dr. Michael Pluess betont, dass Sensitivität «wichtige Implikationen für die theoretische und angewandte Arbeit in jeglicher Disziplin hat, welche sich der menschlichen Funktionsfähigkeit widmet» (PLUESS, 2015: 142). In diesem Kontext gehe ich davon aus, dass in der Sensitivitätsforschung grosses Innovationspotenzial verborgen liegt. Dabei sind nicht nur technologische Innovationen, sondern beispielsweise auch psychosoziale Innovationen gemeint, welche im Menschen und zwischen den Menschen wirksam werden. Um die Ausschöpfung dieser Innovationspotenziale zu fördern, werden die nachfolgenden Blog-Artikel wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig anwendungsorientierte Ideen beinhalten. Wie bereits erwähnt, führt isoliertes, wissenschaftliches Wissen praktisch nie zu Innovationen. Vielmehr stellt das wissenschaftliche Wissen eine Art stabiles Fundament dar, um darauf aufzubauen und schliesslich anwendungsorientierten Alltagsnutzen für Individuen und/oder Organisationen zu generieren. In diesem Sinne möchte ich Ihnen nun meine Kartenhaus-Metapher präsentieren:

 

 

Bekanntlich braucht man einerseits ein solides Fundament, um möglichst hohe Kartenhäuser bauen zu können. In diesem Kontext stellt das wissenschaftlich abgesicherte Wissen der Sensitivitätsforschung dieses stabile Fundament dar. Andererseits müssen Kartenhaus-ErbauerInnen erkennen können, wann die ideale Höhe erreicht ist und wann somit eine zusätzliche Karte das gesamte Kartenhaus zum Auseinanderfallen bringen könnte. In diesem Kontext werde ich jeweils offenlegen, welche Gedankengänge auf wissenschaftlichen Studien und welche auf eigenen Überlegungen beruhen. Zudem werde ich mich bemühen, dass meine Ideen nicht allzu weit von dieser wissenschaftlichen Fundierung abdriften. Wie bereits kurz erwähnt, werde ich es mir allerdings nicht nehmen lassen, beispielsweise über Energiefelder oder den Erleuchtungszustand zu schreiben. Ja werte Leserin, werter Leser , der Erleuchtungszustand wird sogar bereits im nächsten Blog-Artikel behandelt.

 

Zusammengefasst dient vorliegender Blog als Brückenbauer zwischen Sensitivitätsforschung und -praxis, indem wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig anwendungsorientierte Ideen präsentiert und diskutiert werden. Dabei möchte ich  jedoch betonen, dass bereits vor meinem Blog sehr wertvolle Bemühungen unternommen wurden, um die Kluft zwischen Sensitivitätsforschung und -praxis zu verringern. Die Bestsellerautorin Kathrin Sohst sowie Sabine Sothmann und Stefan Sohst leisteten beispielsweise mit ihrem deutschen Hochsensibilitätskongress inklusive Wissenschaftsforum einen entscheidenden Beitrag. Martin Bertsch organisierte zudem die wertvollen Schweizer HSP-Kongresse, bei denen namhafte Wissenschaftler wie Prof. Dr. Joachim Bauer und Prof. Dr. Michael Pluess als Referierende auftraten.

 

DEFINITION VON (NEURO-)SENSITIVITÄT

 

Da ich vorhin die Wichtigkeit einer klaren Begriffsdefinition betont habe, möchte ich nachfolgend Prof. Dr. Michael Pluess’ Definition von Sensitivität darlegen, welche im vorliegenden Blog verwendet wird: «Sensitivität ist die Fähigkeit, externe Reize zu registrieren und zu verarbeiten» (PLUESS, 2015; zitiert in PLUESS ET AL., 2018: 52). Zudem sei betont, dass ich persönlich den Begriff «Neurosensitivität» den passendsten Begriff für dieses «fundamentale Persönlichkeitsmerkmal» (PLUESS, 2015: 138) finde. PLUESS (2015) stellte nämlich die Hypothese auf, dass dieser Wesenszug auf der (unterschiedlichen) Sensitivität des zentralen Nervensystems beruht. Nicht nur beim Menschen, sondern auch bei über hundert Tierarten wurden interindividuelle Sensitivitätsunterschiede gefunden (ACEVEDO ET AL., 2014; z.B. HUNDE: BRAEM ET AL., 2017). Deshalb erscheint es durchaus logisch, dass dieses fundamentale Persönlichkeitsmerkmal auf einem derart grundlegenden, biologischen Faktor wie dem zentralen Nervensystem basiert.

 

Sensitivität geht mit vier Facetten bzw. Eigenschaften einher (ACEVEDO ET AL., 2018; HOMBERG ET AL., 2016):

  1. Erhöhtes Bewusstsein von umweltbezogenen Feinheiten
  2. Vertiefte Verarbeitung von Informationen
  3. Erhöhte emotionale Reaktivität und Empathie
  4. Erhöhte Anfälligkeit für Überstimulation

Während die drei ersten Facetten eher Vorteile mit sich bringen können, führt die vierte Facette zu entsprechenden Nachteilen. Dabei erscheint es allerdings logisch, dass eine erhöhte Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen (vgl. Facetten 1-3) mit erhöhten biologischen Kosten einhergehen kann (vgl. Facette 4). In diesem Kontext sei betont, dass in der Öffentlichkeit die vierte Sensitivitätsfacette das Verständnis von (Neuro-)Sensitivität häufig dominiert. Symbolisch dafür ist der Begriff «Hochsensibilität», welcher in der deutschsprachigen Öffentlichkeit meist für dieses fundamentale Persönlichkeitsmerkmal verwendet wird. Bei genauerer Betrachtung ist dieser Begriff allerdings unpräzise und sogar irreführend, weil dieser primär auf die Schattenseite von erhöhter Sensitivität verweist. Bei (Neuro-)Sensitivität geht es allerdings um so viel mehr als nur um eine Anfälligkeit für Überstimulation. Was dieses Mehr in etwa sein könnte, werden wir – werte Leserin, werter Leser – in den kommenden Blog-Artikeln gemeinsam erkunden.

 

SUBJEKTIVITÄT DER WAHRNEHMUNG

 

Abschliessend möchte ich offenlegen, dass ich selbst über eine erhöhte Neurosensitivität verfüge. Bis vor Kurzem hätte ich als Wissenschaftler eine solch subjektive und persönliche Aussage nicht machen dürfen. Allerdings ist eine meiner wichtigsten Erkenntnisse aus der Sensitivitätsforschung, dass Wahrnehmung höchst subjektiv ist und dass die vollständige Objektivität eigentlich eine Illusion ist. In diesem Kontext sei festgehalten, dass in dieser Anfangsphase der Sensitivitätsforschung wahrscheinlich sowieso die Mehrheit der Sensitivitätsforschenden überdurchschnittlich neurosensitiv sind. Denn vermutlich erkennen zu diesem Zeitpunkt vor allem überdurchschnittlich Neurosensitive die grossen Chancen der Sensitivitätsforschung. Aus diesen Gründen werde ich bei den nachfolgenden Blog-Artikeln jeweils auch meine subjektive Sichtweise und Erfahrungen einstreuen, um – hoffentlich – entsprechende Mehrwerte zu generieren und eine gewisse Lockerheit sowie Abwechslung bieten zu können.

 


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Patrice Wyrsch, im Juni 2019

Kommentare: 15 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Daniel m. (Samstag, 22 Juni 2019 10:01)

    Hallo Patrice!

    Bin Gott sei Dank über den ersten Blogbeitrag gestolpert und ich muss sagen ich warte schon gespannt auf den zweiten. Danke vor ab für das Teilen deines Wissens uns deiner Ideen.

    lg aus Ösi-Land

  • #2

    Mareike Niggemann (Samstag, 22 Juni 2019 10:16)

    Hallo Patrice,

    vielen Dank, dass du den Blog ins Leben rufst. Das Thema ist so hochgradig spannend und hat noch so wahnsinnig viel Potential.

    Ich freue mich auf deine Artikel! Und werde schauen wie ich die in meinem Unternehmenskontext einfließen lassen kann.

    Sonnige Grüße
    Mareike

  • #3

    Tanja Schmidt (Samstag, 22 Juni 2019 10:19)

    Vielen vielen Dank!! Mir, die mit Wissenschaft reichlich wenig am Hut hat, geht das Herz auf, dass sich ein Wissenschaftler "traut", wissenschaftliche Erkenntnisse und das Fühl- und Erlebbare (was eben nicht wissenschaftlich bewiesen werden kann) miteinander zu verbinden! Großartig! Ich bin freudig gespannt auf den Blog und wünsche viel Erfolg! :)

  • #4

    Sandra Meichtry (Samstag, 22 Juni 2019 11:50)

    Lieber Herr Wyrsch

    Wie wunderbar! Ich freue mich schon riesig auf die Blog-Artikel und feiere den Begriff "Neurosensitivität". Weg von der Defizitorientierung - hin zu einer neutralen Formulierung, die den Weg zu einer ressourcenorientierten Sichtweise ebnet. Einfach toll, dass Sie Wissenschaft mit Praxis anreichern und so das Verständnis rund um das Thema weiter befeuern. Besonders im beruflichen Kontext enorm wichtig und wertvoll.

  • #5

    Patrice Wyrsch (Samstag, 22 Juni 2019 15:23)

    Herzlichen Dank für diese berührenden (Erst-)Kommentare!

  • #6

    Claudia (Samstag, 22 Juni 2019 17:07)

    Ihr Beitrag ist eine große Erleichterung für mich! Danke!

  • #7

    Dora (Samstag, 22 Juni 2019 17:22)

    Hallo Patrice!
    Eine große Idee die viele ansprechen wird. Bringe das was in uns steckt zu Papier. Viel Erfolg.
    Kann den nächsten Block kaum erwarten.

  • #8

    Patrice Wyrsch (Samstag, 22 Juni 2019 21:15)

    Besten Dank, Claudia & Dora.

  • #9

    Albin Wyrsch (Samstag, 22 Juni 2019 21:52)

    Danke, dass du mich auf deine Reise in deine Forschungarbeit mitnimmst. Ich warte ungeduldig auf den nächsten Bogg mit dem spannenden Titel "Erleuchtungszustand". Dein Vater und Mentor.

  • #10

    Manuela Gurtner (Sonntag, 23 Juni 2019 10:48)

    Lieber Patrice

    So interessant, dein Blog. Danke!
    Das ganze System um deine wissenschaftliche Forschung ist hoch spannend und braucht deine wertvolle Arbeit zur Legitimation.
    Ich freue mich sehr auf deine weiteren Informationen.

    Liebe Grüsse
    Manuela

  • #11

    Patrice Wyrsch (Sonntag, 23 Juni 2019 11:01)

    Herzlichen Dank euch beiden als zwei meiner wichtigsten Lebensbegleiter, lieber Pa & liebe Manuela.

  • #12

    Ilona Kofler (Sonntag, 23 Juni 2019 11:31)

    Lieber Herr Wyrsch,

    ich verfolge Ihre Arbeit zum Thema schon eine Weile mit großem Interesse! So freue ich mich nun umso mehr, dass Sie mit einem weiteren Blog Ihre Forschungsergebnisse und vor allem Ihre Ideen und Innovationen teilen. Sie haben mir in meiner täglichen Arbeit mit hochsensitiven Menschen schon viele wertvolle und inspirierende Impulse vermittelt. Vielen herzlichen Dank!

  • #13

    Patrice Wyrsch (Sonntag, 23 Juni 2019 15:05)

    Herzlichen Dank für Ihr motivierendes Feedback, liebe Frau Kofler.

  • #14

    Brigitte Küster (Sonntag, 23 Juni 2019 17:25)

    Lieber Patrice, wir kennen uns nun schon eine ganze Weile und ich persönlich schätze deine Fundiertheit gepaart mit deiner Praxisorientierung. Vieles, was du in deinem Beitrag ansprichst, kann ich auch bestätigen. Meiner Ansicht nach wird im deutschsprachigen Raum viel zu sehr auf Elaine Aron fokussiert. Dabei baut ihre Arbeit auch auf anderen Forschern auf, wie z. B. Auf W. Thomas Boyce. Ich finde es super, das du das Thema voranbringen möchtest und dass du Wege findest, deinen vielen Facetten Raum zu geben. Herzliche Grüsse Brigitte

  • #15

    Patrice Wyrsch (Sonntag, 23 Juni 2019 17:53)

    Liebe Brigitte, von einer der deutschsprachigen SensitivitätspionierInnen und führenden PraktikerInnen ein solches Kompliment zu erhalten, freut mich besonders; herzlichen Dank für diesen wertvollen Abschlusskommentar.